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Nimm deine Zukunft in die Hand. In einem von 151 Handwerksberufen
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Kreishandwerkerschaft verleiht 15 goldene Meisterbriefe
Nahezu 200 Gäste waren der Einladung der Kreishandwerkerschaft zur Altmeisterfeier nach Herbrechtingen in den Bürgersaal gefolgt. 15 Altmeister, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben wurden mit dem goldenen Meisterbrief geehrt. Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger berichtete in seine Ansprache von den Ergebnissen der letzten Umfrage der Handwerkskammer Ulm. Demnach setzt sich der Aufwärtstrend für die Handwerker auch im dritten Quartal 2011 weiter fort. Trotz weltweiter Schuldenkrise und zunehmendem Druck auf den Euro bleibe das Handwerk optimistisch. Zwei Drittel der Betriebe erwarten, dass sich die positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten fortsetzt. Dies deute darauf hin, dass die Auftragsbücher gut gefüllt seien. Hinsichtlich der goldenen Meisterbriefe ging Rüdiger kurz auf die Verhältnisse vor 50 Jahren ein. 1961 war der Mangel an Arbeitskräften akut. Den 2.358 offenen Stellen im Landkreis standen 34 Arbeitslose gegenüber. Rüdiger würdigte die Anstrengungen und Leistungen der Altmeister seit dieser Zeit.Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Ulm Christiane Birnbaum brachte zum Ausdruck, dass für den beruflichen Erfolg eine fachliche und unternehmerische Qualifikation nach wie vor unverzichtbar sind. Letztendlich sei es der Meistertitel, auf dem das hohe Ansehen im Handwerk beruhe.
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Kooperation mit der Hillerschule Steinheim |

Rektorin Straubmüller (2.v.l.) mit ihren Schülern sowie Vertretern der Hillerschule und des MAZ beim Besuch der Werkstätten
Die frühzeitige Berufsorientierung ist ein wichtiges Instrument, um Jugendliche dabei zu unterstützen, sich der eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden und unter der Vielzahl an Berufen den passenden zu finden. Freude am handwerklichen Schaffen und der Stolz auf ein selbst gefertigtes Produkt sind für viele Schüler eine neue Erfahrung, die Leistungsfreude weckt. Aus diesem Grund haben die Hillerschule Steinheim und die Kreishandwerkerschaft Heidenheim eine Kooperation geschlossen. Die Schüler der Hillerschule bekommen die Gelegenheit, innerhalb von zwei Wochen im Metall-Ausbildungs-Zentrum (MAZ) praktische Erfahrungen in vier verschiedenen Berufe zu machen. Dabei handelt es sich um den Kfz-Mechatroniker, den Anlagenmechaniker, den Feinwerkmechaniker und den Metallbauer.Zum Abschluss der Berufsorientierung erhalten die Schüler ein Zertifikat mit Aussagen zu ihren Neigungen und Eignungen, sowie zu vorhandenen Grundqualifikationen und handwerklichen Fähigkeiten.
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Umschulung zum Feinwerkmechaniker erfolgreich abgeschlossen |

Kürzlich konnten im Metall-Ausbildungs-Zentrum der Kreishandwerkerschaft 16 Umschüler die Früchte ihrer Anstrengungen in Empfang nehmen: Geschäftsführer Klaus Liebhaber überreichte gemeinsam mit Arbeitsvermittlerin Andrea Benz von der Agentur für Arbeit Heidenheim den erfolgreichen Absolventen die Gesellenbriefe im handwerklichen Ausbildungsberuf Feinwerkmechaniker – Fachrichtung Maschinenbau. Klaus Liebhaber blickte kurz auf die 25 Monate dauernde Umschulung zurück, in der die Umschüler in den Bereichen Metallbearbeitung, Drehen und Fräsen mit konventionellen und CNC-gesteuerten Maschinen, E- und MAG-Schweißen, Pneumatik / Hydraulik, Montage sowie Wartung und Instandhaltung ausgebildet wurden. Auch Andrea Benz gratulierte den Absolventen. Es sei nicht selbstverständlich, dass wie in diesem Fall alle Umschüler das Lehrgangsziel erreichten, und das noch mit Ergebnissen, die sich sehen lassen könnten . Aufgrund der derzeit guten wirtschaftlichen Lage der metallverarbeitenden Betriebe sei zu erwarten, dass die 16 Absolventen, darunter zwei Frauen, in Kürze alle eine Arbeitsstelle finden würden. Die Gelder der Agentur für Arbeit und anderer öffentlicher Kostenträger in diese Ausbildung seien gut investiert.
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Innungen präsentieren sich auf der Ausbildungsmesse |

Viele Tausend Jugendliche haben die Gelegenheit genutzt, sich bei der Ausbildungs- und Studienmesse im Congress Centrum im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft zu informieren. Mehr als 100 Aussteller aus den verschiedensten Branchen präsentierten sich und ihre Ausbildungsberufe. Im Gespräch mit den Ausstellern wurde schnell deutlich, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verändert. Waren es vor Jahren in erster Linie noch die Schulabgänger, die die Ausbildungsmesse nutzten, um sich potenziellen Arbeitgebern so gut wie möglich zu präsentieren, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern, so sind es heute die Betriebe, die versuchen, Azubis zu finden und an sich zu binden. Das Handwerk war auch dieses Jahr gut vertreten und hatte einen starken Auftritt.
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MAZ investiert fast 600 000 Euro |
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Das Metall-Ausbildungszentrum (MAZ) der Kreishandwerkerschaft investiert 575 000 Euro in die Erneuerung von Maschinen. Mit rund 140 Theorie- und Werkstattplätzen besitzt die Kreishandwerkerschaft Heidenheim Kapazitäten für eine umfassende überbetriebliche Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte in der Metallverarbeitung. Diese spielt in der Region Ostwürttemberg eine wesentliche Rolle. Der Strukturwandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfordert eine ständige Anpassung der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten an die neuesten Entwicklungen. Um die Qualität der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau zu erhalten, sind kontinuierliche Modernisierungen und Ergänzungen im technischen wie baulichen Bereich erforderlich. |
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Weiterbildung zum Kfz-Servicetechniker |

Nach 280 Unterrichtsstunden und zwei Prüfungstagen konnten neun Kursteilnehmer ihre Prüfungszeugnisse entgegennehmen. In einer Abschiedsfeier im Metall-Ausbildungs-Zentrum (MAZ) überreichten Innungsvorstand Hans Glunk und Geschäftsführer Klaus Liebhaber den Absolventen ihre Urkunden. Sie sind damit berechtigt den Titel „ geprüfter Kraftfahrzeug-Servicetechniker (HWK)“ zu tragen. Da der Lehrgang auch vom Zentralverband des Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) in Bonn anerkannt und nach dessen Vorgaben durchgeführt wurde, erhielten die Teilnehmer zusätzlich ein Zertifikat des ZDK. Im Gegensatz zu fabrikatsspezifischen Kursen zum Servicetechniker wird die herstellerneutrale Ausbildung im MAZ bei der Meisterausbildung anerkannt und ersetzt den ersten von vier Ausbildungsteilen. Die Absolventen haben damit hervorragende Ausgangsbedingungen für ihr späteres berufliches Fortkommen. Neben den technischen Inhalten wurden wichtige Punkte der Service-Kommunikation vermittelt. Dazu zählen die allgemeinen Grundsätze im Umgang mit Kunden und das Führen von Reklamationsgesprächen
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ZDH-Präsident Otto Kentzler in Heidenheim |

Dass das Handwerk in vielen Köpfen einen etwas angestaubten Ruf genießt, ist auch Otto Kentzler klar. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) setzt aus diesem Grund nicht nur auf eine Imagekampagne, sondern will auch in den Betrieben für ein Umdenken sorgen. Das machte er bei einem Besuch im Konzerthaus Heidenheim deutlich. „Wir müssen zeigen, was unsere Betriebe alles zu bieten haben, vor allen Dingen auch in den Zeiten der Energiewende.“ Bereits seit etlichen Jahren gebe es im Handwerk Energieberater, die versuchten, die Bürger zum energiebewussten Denken anzuregen. „Energieeffizienz wird der bedeutendste Rohstoff der Zukunft sein“, sagte Kentzler. Dabei gehe es keinesfalls nur um Wärmedämmung und energieeffizientere Geräte. „Die Wende muss im Kopf der Menschen stattfinden und im Denken ankommen.“ Heidenheims Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger machte die Wirtschaftskraft des Handwerks an lokalen Beispielen deutlich. Allein im Landkreis Heidenheim seien 7800 Menschen im Handwerk beschäftigt. „Wir sind kaum sichtbar, weil ein Großteil der Betriebe weniger als zehn Mitarbeiter hat. Aber wir schaffen Lebensqualität für alle Menschen“. Diese Struktur trage zur Stabilität in der Wirtschaft und der Gesellschaft bei. Das hätten die Betriebe in der vergangenen Krise bewiesen, so Rüdiger.
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