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Nimm deine Zukunft in die Hand. In einem von 151 Handwerksberufen
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Landrat Reinhardt im Gespräch mit Kreishandwerkerschaft |
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Landrat Thomas Reinhardt (m.) mit Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger (r.) und Geschäftsführer Klaus Liebhaber (l.)
Zu einem Informations- und Erfahrungsaustausch hat sich Landrat Thomas Reinhardt kürzlich mit dem Vorsitzenden der Kreishandwerkerschaft Thomas Rüdiger und Geschäftsführer Klaus Liebhaber getroffen. Im Gespräch wurden die verschiedenen Handwerksorganisationen und deren Aufgaben erläutert. Kernpunkt des Austausches waren die Schnittstellen und Kooperationsansätze bei den Aufgaben der beiden Institutionen, mit dem Ziel, gemeinsam die Region zukunftsfähig zu machen und wo immer möglich zu stärken. Neben der Wirtschaftsförderung spielen dabei die Aus- und Weiterbildung, aber auch die Sicherung von Arbeitsplätzen eine herausragende Rolle. In diesem Zusammenhang betonte Landrat Reinhardt, dass etwa zwei Drittel der Aufträge des Landratsamtes an Betriebe im Landkreis vergeben werden. Im Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel unterstrich Reinhardt zudem, dass es wichtig sei, den Landkreis als Bildungsregion weiter zu stärken. Um dem zunehmenden Kostendruck zu begegnen, sei es angezeigt, über sinnvolle Kooperationen der Bildungseinrichtungen nachzudenken, so Landrat Reinhardt. Thomas Rüdiger versicherte, dass die Kreishandwerkerschaft mit ihrem Angebot der beruflichen Weiterbildung und als Träger des Metall-Ausbildungs-Zentrums für solche Überlegungen jederzeit offen sei. Es wurde vereinbart, weiter im Gespräch zu bleiben. |
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Innungen präsentieren sich auf der Ausbildungsmesse |

Viele Tausend Jugendliche haben die Gelegenheit genutzt, sich bei der Ausbildungs- und Studienmesse im Congress Centrum im Hinblick auf ihre berufliche Zukunft zu informieren. Mehr als 100 Aussteller aus den verschiedensten Branchen präsentierten sich und ihre Ausbildungsberufe. Im Gespräch mit den Ausstellern wurde schnell deutlich, dass sich die Lage auf dem Ausbildungsmarkt verändert. Waren es vor Jahren in erster Linie noch die Schulabgänger, die die Ausbildungsmesse nutzten, um sich potenziellen Arbeitgebern so gut wie möglich zu präsentieren, um einen Ausbildungsplatz zu ergattern, so sind es heute die Betriebe, die versuchen, Azubis zu finden und an sich zu binden. Das Handwerk war auch dieses Jahr gut vertreten und hatte einen starken Auftritt.
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MAZ investiert fast 600 000 Euro |
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Das Metall-Ausbildungszentrum (MAZ) der Kreishandwerkerschaft investiert 575 000 Euro in die Erneuerung von Maschinen. Mit rund 140 Theorie- und Werkstattplätzen besitzt die Kreishandwerkerschaft Heidenheim Kapazitäten für eine umfassende überbetriebliche Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte in der Metallverarbeitung. Diese spielt in der Region Ostwürttemberg eine wesentliche Rolle. Der Strukturwandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfordert eine ständige Anpassung der überbetrieblichen Berufsbildungsstätten an die neuesten Entwicklungen. Um die Qualität der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau zu erhalten, sind kontinuierliche Modernisierungen und Ergänzungen im technischen wie baulichen Bereich erforderlich. |
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Lossprechung im Metall-Handwerk |
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17 Auszubildende des Metall-Handwerks konnten dieser Tage ihre Gesellenbriefe in Empfang nehmen. Im Rahmen der Lossprechungsfeier gratulierte Innungsobermeister Jürgen Moser den Absolventen und überreichte ihnen die Zeugnisse. Moser freute sich angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels an der stattlichen Zahl und den ordentlichen Ergebnissen der Junggesellen. Er zeigte den jungen Leuten ihre berufliche Chancen auf und ermunterte sie, sich ständig beruflich weiter zu bilden. Die Prüfungsvorsitzenden Wolfgang Baur und Markus Stegk gaben einen kurzen Rückblick auf die Lehr- und Prüfungsinhalte der 10 Feinwerkmechaniker und 7 Metallbauer. |
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Nachwuchskräfte für das Kraftfahrzeug-Handwerk |
Mit dem Ablegen der Gesellenprüfung im Metall-Ausbildungs-Zentrum Heidenheim endete für 14 Auszubildende der Handwerksrichtung Kfz-Mechatroniker die Lehrzeit. In Stellvertretung von Obermeister Thomas Rüdiger, sprach Hans Glunk die Absolventen von ihren Verpflichtungen aus dem Ausbildungsverhältnis frei. In seiner Ansprache betonte Glunk die Wichtigkeit einer soliden Qualifikation, um sich im Berufsleben behaupten und entfalten zu können. Aktive, wissbegierige und lernbereite Mitarbeiter seien notwendig, um die betriebliche Zukunft zu sichern. Drei Prüflinge erhielten den Buchpreis der Kfz-Innung und qualifizierten sich für den Leistungswettbewerb der Handwerkskammer Ulm. Aus den Händen von Prüfungsvorsitzendem Florian Hafner konnten die Absolventen ihren Gesellenbrief in Empfang nehmen
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Kreishandwerkerschaft verleiht 15 goldene Meisterbriefe
Nahezu 200 Gäste waren der Einladung der Kreishandwerkerschaft zur Altmeisterfeier nach Herbrechtingen in den Bürgersaal gefolgt. 15 Altmeister, die vor 50 Jahren ihre Meisterprüfung abgelegt haben wurden mit dem goldenen Meisterbrief geehrt. Kreishandwerksmeister Thomas Rüdiger berichtete in seine Ansprache von den Ergebnissen der letzten Umfrage der Handwerkskammer Ulm. Demnach setzt sich der Aufwärtstrend für die Handwerker auch im dritten Quartal 2011 weiter fort. Trotz weltweiter Schuldenkrise und zunehmendem Druck auf den Euro bleibe das Handwerk optimistisch. Zwei Drittel der Betriebe erwarten, dass sich die positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten fortsetzt. Dies deute darauf hin, dass die Auftragsbücher gut gefüllt seien. Hinsichtlich der goldenen Meisterbriefe ging Rüdiger kurz auf die Verhältnisse vor 50 Jahren ein. 1961 war der Mangel an Arbeitskräften akut. Den 2.358 offenen Stellen im Landkreis standen 34 Arbeitslose gegenüber. Rüdiger würdigte die Anstrengungen und Leistungen der Altmeister seit dieser Zeit.Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer Ulm Christiane Birnbaum brachte zum Ausdruck, dass für den beruflichen Erfolg eine fachliche und unternehmerische Qualifikation nach wie vor unverzichtbar sind. Letztendlich sei es der Meistertitel, auf dem das hohe Ansehen im Handwerk beruhe.
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Kooperation mit der Hillerschule Steinheim |

Rektorin Straubmüller (2.v.l.) mit ihren Schülern sowie Vertretern der Hillerschule und des MAZ beim Besuch der Werkstätten
Die frühzeitige Berufsorientierung ist ein wichtiges Instrument, um Jugendliche dabei zu unterstützen, sich der eigenen Stärken und Fähigkeiten bewusst zu werden und unter der Vielzahl an Berufen den passenden zu finden. Freude am handwerklichen Schaffen und der Stolz auf ein selbst gefertigtes Produkt sind für viele Schüler eine neue Erfahrung, die Leistungsfreude weckt. Aus diesem Grund haben die Hillerschule Steinheim und die Kreishandwerkerschaft Heidenheim eine Kooperation geschlossen. Die Schüler der Hillerschule bekommen die Gelegenheit, innerhalb von zwei Wochen im Metall-Ausbildungs-Zentrum (MAZ) praktische Erfahrungen in vier verschiedenen Berufe zu machen. Dabei handelt es sich um den Kfz-Mechatroniker, den Anlagenmechaniker, den Feinwerkmechaniker und den Metallbauer.Zum Abschluss der Berufsorientierung erhalten die Schüler ein Zertifikat mit Aussagen zu ihren Neigungen und Eignungen, sowie zu vorhandenen Grundqualifikationen und handwerklichen Fähigkeiten.
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