Mitgliederversammlung der Heizungs- und Sanitär-Innung

Zur Jahreshauptversammlung der Heizungs- und Sanitär-Innung lud Obermeister Michael Kinzler die Mitglieder in die Kreishandwerkerschaft ein. Hier konnten die Hygiene- und Veranstaltungsbedingungen der Corona-Verordnung am besten eingehalten werden. In seinem Grußwort ging Kinzler auf das zurückliegende Jahr ein: „Das SHK-Handwerk hat das vergangenen Jahr 2020 insgesamt deutlich besser überstanden als viele andere Wirtschaftsbereiche“. Laut Mitteilung vom SHK-Zentralverband gab es trotz Corona ein Umsatzplus von mehr als 7 Prozent sowie ungetrübte Konjunkturaussichten der Branche. Zu der aktuellen Ausbildungslage gab es folgendes zu berichten: Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Landesamtes zur Berufsausbildungsstatistik wurden im Jahr 2020  66 690 Ausbildungsverträge in ganz Baden- Württemberg abgeschlossen. Dies bedeutet einen Rückgang um gut 6.230 Verträge bzw. ein Minus von 8,5 % gegenüber dem Vorjahr. Nach der sehr guten Lehrlingsentwicklung im Lehrjahr 2019 im SHK-Handwerk (4,8 Prozent Zuwachs in allen 4 Berufen) hatte auch das SHK-Handwerk mit einem Rückgang gerechnet. Doch das Gegenteil war der Fall, zumindest beim Anlagenmechaniker SHK. Die Zahl der Neuverträge im Beruf Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik stieg um knapp acht Prozent auf 1.684. Das waren 123 Neuverträge mehr als vor einem Jahr und die zweithöchste absolute Steigerung im baden-württembergischen Handwerk über alle Berufe hinweg.

Neben den üblichen Regularien standen auch Ehrungen an. Holger Banzhaf erhielt eine Urkunde für sein langjähriges Betriebsjubiläum. Mathias Bachert und Stefan Schwab erhielten die Auszeichnung „Fachbetrieb der Innung“.


Aktuelles >>> Zur Übersicht