MdB Roderich Kiesewetter im Gespräch mit dem Handwerk

Der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter war jüngst zu Besuch bei der Kreishandwerkerschaft Heidenheim. Kreishandwerksmeister Robert Smejkal und Geschäftsführer Klaus Liebhaber erklärten, was die Innungsbetriebe der Kreishandwerkerschaft von der Politik fordern. Themen des Gesprächs waren der Abbau der Bürokratie, die Senkung der finanziellen Belastungen, die Beseitigung der Behinderung von Marktmechanismen und die Verbesserung der Finanzierungsmöglichkeiten. Da ein Hochschulstudium kostenlos ist, wäre es nur gerecht die Meisterprämie zu erhöhen. Die Beseitigung der Integrationsprobleme von Azubis und Mitarbeitern würde mithelfen, das Fachkräfteproblem zu mildern. Auch die Schaffung einer einheitlichen, digitalen Vergabeplattform der Öffentlichen Hand würde die tägliche Arbeit der Handwerker erheblich erleichtern. Die Beschleunigung der Förderentscheide könnte die Auftragsvergabe wesentlich erleichtern und würde beim Kunden für Klarheit schaffen. In diesem Zusammenhang wäre es hilfreich ständige Änderungen von Formularen zu unterbinden. Voraussetzung für Wirtschaftswachstum sind verlässliche und beständige Rahmenbedingungen. Roderich Kiesewetter erwiderte, dass die Politik nicht untätig sei. Er übergab eine lose Ideensammlung mit Vorschlägen zur Änderung von Standards und Verfahren. Auf 60 Seiten wurde dargestellt, wie man in den Bereichen Bauen, Planen, Umwelt und Energie Änderungen und Vereinfachungen erreichen könnte. Was davon umgesetzt wird bleibt abzuwarten.


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